VERLAG AM KLOSTERTOR MAULBRONN
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Neuerscheinung November 2018

Manfred Gessat - fluchtgedanken - Hermann Hesses "Geniereisle" am 7. - 8. März 1892
Seit seinem Erscheinen 1906 ist Hermann Hesses Unterm Rad ein heiß diskutiertes Buch. Ist das Buch ein Mahnmal einer "schwarzen" wilhelminischen Pädagogik? Oder ist es Ausdruck einer krisenhaften Jugend, die an der Gesellschaft und ihren gnadenlosen Regeln scheitert? Und warum lief Hermann Hesse eigentlich aus Maulbronn weg? Warum? Wovor? Wohin? War es überhaupt eine Flucht? Oder vielmehr eine „Geniereise“?

 

Das Maulbronner Kruzifix

Kreuz und Passionsspiel im spätmittelalterlichen Maulbronn

92 S., zahlr. Farb- und s/w-Abbildungen, geb., Fadenheftung, 30 x 21 cm, 19,90 Euro

Bekannt ist das große, steinerne Kruzifix der Klosterkirche Maulbronn, das als Virtuosenstück aus einem Stein gehauen ist. Berühmt ist es auch, weil zur Sommersonnwende ein roter Sonnenstrahl auf die Dornenkrone fällt. Das Maulbronner Kreuz ist dank seines einzigartigen Erhaltungszustandes jedoch auch exemplarisch für die Großkreuze, die seit der Mitte des 15. Jahrhunderts am Oberrhein entstehen.

Obwohl es eine Signatur trägt ist nichts über Auftraggeber, Bildhauer oder Funktion bekannt. Das Kreuz wird nun erstmals in seinem ehemaligen Kontext vorgestellt. Eine mittelalterliche Handschrift verrät, dass es ein Passionsspiel im Kloster Maulbronn gab, in dem das Kreuz eine Rolle spielte.

Maulbronn ist das einzige Zisterzienserkloster, für das ein solches Spiel nachgewiesen werden kann.

Das Kreuz wird außerdem in seinem künstlerischen Kontext der spätmittelalterlichen Skulptur am Oberrhein vorgestellt. Vor allem die Beziehungen nach Strasbourg, Molsheim, Baden-Baden und Hagenau stehen im Zentrum der Überlegungen.

Inhalt: Spätgotische Monumentalkreuze/Funktionen der Monumentalkreuze/Meisterfragen/Lendentücher: Signatur oder Pathosformel/Passion in der Praxis/Mit Beleuchtung glaubt sich's besser: eine Rezeptionsgeschichte/Dialog im Kloster Maulbronn


 Außerdem neu:

Die württembergische Wildererordnung von 1661. Nebst einigen Bemerkungen zur Zubereitung von Wildpret des Zisterzienserabtes Bernardin Buchinger

Anlässlich der Ausstellung über die Wilderer im Kraichgau und Stromberg im Steinhauermuseum in Maulbronn-Schmie erscheint der Reprint der Wildererordnung. Diese gibt einen wertvollen Eindruck in die Herrschaftspraxis der Zeit, die mit großer Härte ihren Anspruch auf die herzogliche Jagd - vergeblich - durchzusetzen versucht. Die Rezepte Buchingers sind nur wenige Jahre später entstanden und ergänzen den barocken Blick auf das Wild.

48 Seiten, ca. 21x15 cm, geheftet, 7,90 Euro

 

  Manfred Gessat - Fluchtgedanken
   
   
  Das Maulbronner Kruzifix 2018

Wilderer Ordnung 1661

   
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